InRenCo Financial Services AG
Deutsche KLV versus britische With Profit Police

Eine Frage des Stils

Deutsche Versicherer müssen den größten Teil der Beiträge in festverzinsliche Werte, Immobilien und Grundpfandreche investieren. Laut deutschem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) dürfen deutsche Versicherer max. 35 % des gesamten Deckungsstocks in Aktieninvestments investiert sein. Derzeit liegt der Aktienanteil hier bei deutlich unter 10 %.

Britischen With-Profits-Policen sind dagegen in weit höherem Maß Investitionen in Aktien gestattet. Was aber nicht heisst, das die Anbieter machen können, was sie wollen. Die britische Finanzaufsicht FSA wacht darüber, dass die Versicherer gegebene Garantien aus eigenen Kräften erfüllen können. Ihren vom Gesetzgeber gelassenen Freiraum nutzen die Angelsachsen aus - derzeit liegen ihre Aktieninvestments bei rund 40 bis 60 %. Diese Quote können sie aber je nach Börsenlage flexibel an neue Marktsituationen anpassen.

Die klassische deutsche Lebensversicherung und ihr britisches Pendant, die With-Profits-Police, unterscheiden sich vor allem bezüglich der zulässigen Aktienquote und der Überschuss-Systeme. Ein weiterer Unterschied ist das Smoothing System. Um Marktschwankungen abzufedern, werden Kurssprünge in den With-Profits-Policen geglättet. Weitere Infos hierzu finden Sie hier.
 
Beitrag
Sparbeitrag wird in Deckungsstock investiert
Sparbeitrag geht in With-Profits-Fonds
Überschuss-System
Garantiezins, jährlich erwirtschaftet
Wertzuwachs wird für zwölf Monate garantiert, aber meist nur, wenn der Kunde bis Laufzeitende nicht storniert.
  Überschussbeteiligung, jährlich erwirtschaftet
Schlussüberschuss
  Schlussbeteiligung
 -
  Beteiligung an den Bewertungsreserven
 -
Zulässige Aktienquote
Max. 35 %
Bis 100 % - zur Zeit 40 bis 60 %

Quelle: Das Investment extra

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